Sie wollen Google Ads nicht selbst machen und stehen vor der Frage: Freelancer oder Agentur? Die ehrliche Antwort lautet: Die Rechtsform entscheidet wenig. Entscheidend ist, wer was genau übernimmt und ob am Ende Aufträge herauskommen.
Wir sind selbst Anbieter, lesen Sie das also mit dieser Brille. Deshalb steht hier auch, wann wir nicht die richtige Wahl sind.
Wann passt ein Freelancer, wann eine Agentur?
| Ihre Lage | Besser passt |
|---|---|
| Landingpage, Tracking und Rückruf laufen schon, es fehlt nur die Kampagnen-Betreuung | Freelancer |
| Sie wollen einen festen Ansprechpartner und kleine Abstimmungswege | Freelancer oder kleine Agentur |
| Es fehlt alles: Seite, Tracking, Anzeigen, Texte, Auswertung | Agentur |
| Google und Meta sollen zusammen gesteuert werden | Agentur |
| Es darf keinen Ausfall geben, wenn jemand krank oder im Urlaub ist | Agentur |
| Sie haben im eigenen Betrieb jemanden für Marketing | Freelancer als Ergänzung |
Kurz gesagt: Ein Freelancer ist ein Spezialist für einen Teil. Eine Agentur übernimmt im besten Fall das ganze System. Beides kann sehr gut oder sehr schlecht sein.
Was zählt mehr als die Frage Freelancer oder Agentur?
Das Konto gehört Ihnen. Konto, Daten und Zahlungsmittel laufen auf Ihr Unternehmen. Wechseln Sie später, nehmen Sie die gesamte Historie mit.
Anfragen werden bis zum Auftrag gemessen. Klicks bezahlen keine Rechnung. Ein guter Partner will wissen, welche Anfrage zum Angebot und zum Auftrag wurde, und spielt das an Google zurück. Typische Fehler dabei zeigt unser Artikel zu verbranntem Google-Ads-Budget.
Jemand kennt Ihre Branche. Eine Badsanierung braucht andere Begriffe, Ausschlüsse und Fragen als ein Umzugsunternehmen. Fragen Sie, welche Suchbegriffe der Anbieter für Ihr Gewerk ausschließen würde. Die Antwort zeigt schnell, ob Erfahrung da ist.
Die Seite nach dem Klick stimmt. Die beste Kampagne hilft wenig, wenn sie auf die Startseite führt. Was eine gute Landingpage für Handwerker braucht, gilt für die meisten Dienstleister.
Welche 10 Fragen sollten Sie vor dem Vertrag stellen?
- Läuft das Konto auf mein Unternehmen?
- Wer baut die Seite, auf die die Anzeigen führen?
- Wie wird gemessen, und wer richtet das ein?
- Sehe ich jederzeit alle Zahlen selbst?
- Welche Kennzahl steht im Bericht: Klicks oder Anfragen und Aufträge?
- Welche Suchbegriffe würden Sie für mein Gewerk ausschließen?
- Mit welchen Keyword-Optionen arbeiten Sie, und warum?
- Wer ist mein Ansprechpartner, und wer vertritt ihn?
- Wie lange ist die Laufzeit, und wie komme ich heraus?
- Was passiert mit Seite und Daten, wenn wir uns trennen?
Wer bei diesen Fragen ausweicht, ist nicht der richtige Partner. Das gilt für beide Modelle.
Woran erkennen Sie schlechte Anbieter?
- Das Konto soll auf den Anbieter laufen.
- Es wird nach dem Budget gefragt, aber nie nach Ihrem Auftragswert.
- Berichte zeigen Impressionen und Klicks, keine Anfragen.
- Ergebnisse werden versprochen, ohne dass Bedingungen genannt werden.
- Niemand schaut sich Ihre Website an, bevor das Angebot kommt.
Wann sind wir nicht die richtige Wahl?
MetisGrowth baut das ganze System aus Anzeigen, Landingpage, Tracking und Vorqualifizierung für Dienstleister mit hochpreisigen Aufträgen. Suchen Sie nur jemanden, der eine bestehende Kampagne pflegt, ist ein guter Freelancer oft die bessere Wahl. Das Gleiche gilt, wenn Ihre Aufträge sehr klein sind.
Wollen Sie das System aus einer Hand, finden Sie die Details unter Google-Ads-Agentur für Handwerker. Was das Werbebudget in Ihrem Fall bringen kann, rechnet der Lead-Rechner durch.